Peter Schewe
Risse infolge von Deckendurchbiegung
Stahlbetondecken verformen sich in der Praxis weit stärker als rechnerisch angenommen – mit sichtbaren Folgen: Risse in frei auf der Decke stehenden Wänden. Der Beitrag zeigt anhand zweier Schadensfälle aus dem Einfamilienhausbau, warum gängige FEM-Berechnungen das Verformungsverhalten schlaff bewehrter Stahlbetondecken systematisch unterschätzen, welche Rolle teilvorgefertigte Ortbetondecken dabei spielen und weshalb die Schlankheitsbegrenzung nach DIN 1045-1 konsequent eingehalten – und bei teilelementierten Decken um einen Sicherheitszuschlag ergänzt – werden sollte.

